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Das historische Zentrum der Stadt Salzburg

Kapitel 3.1

Römische Anfänge, heilige Bischöfe

Siedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Die Römer errichteten hier, an einer wichtigen Handelsroute über die Alpen, die Siedlung Juvavum, das heutige Salzburg.

Bischof Rupert von Worms, Heiliger und Landespatron Salzburgs, war der erste Salzburger Abtbischof. Im Jahre 696 wurden ihm vom Herzog von Bayern die Reste der alten Römerstadt übertragen, mit dem Ziel, das Land zu missionieren und den Einfluss Bayerns über die Alpen nach Süden hin auszudehnen. Das spätere Erzbistum wurde reich ausgestattet, unter anderem mit den Salzbergwerken im Dürrnberg bei Hallein. Salzburg verdankt seinen wirtschaftlichen Aufschwung und seinen Namen daher dem Salz.

Unter dem Heiligen Virgil stieg Salzburg im 8. Jahrhundert zu überregionaler Bedeutung auf. In Kärnten konnte Virgil erfolgreich die Slawen missionieren. Er war ein außergewöhnlicher Mann und überzeugt, dass die Erde keine Scheibe sondern eine Kugel sei. Virgil glaubte auch, dass auf der anderen Seite der Kugel Menschen leben – Überzeugungen, die zu seiner Zeit heftigen Widerspruch auslösten. Die Kirche hat schließlich den weit blickenden Mann ebenso wie seinen Kontrahenten Bonifatius heilig gesprochen.